Grundhaltung

  • Beide Seiten begegnen sich mit Respekt, Offenheit und Wertschätzung.
  • Das gemeinsame Ziel ist das Wohl des Kindes und seine ganzheitliche Entwicklung.
  • Vielfalt in Familienkulturen, Lebensentwürfen und Erziehungsstilen wird anerkannt und respektiert.

Kommunikation und Austausch

  • Informationen werden klar, ehrlich und zeitnah weitergegeben.
  • Gespräche finden auf Augenhöhe statt und berücksichtigen die Perspektiven aller Beteiligten.
  • Gespräche finden in einem respektvollen Umgangston statt.
  • Vertrauliche Informationen über Kinder oder Familien werden geschützt und nur im notwendigen Rahmen geteilt.
  • Gegenseitig „siezen“, außer es ist ausdrücklich anders vereinbart.
  • Kein Handy in Bring- und Abholsituation

Kindzentrierte Zusammenarbeit

  • Entscheidungen orientieren sich am Entwicklungsstand, den Bedürfnissen und dem Wohlbefinden des Kindes.
  • Eltern und Fachkräfte verstehen sich als Erziehungspartner, die gemeinsam Verantwortung tragen.
  • Beobachtungen und Einschätzungen werden transparent kommuniziert und fachlich begründet.

Rolle der Eltern

  • Eltern bringen ihr Wissen über ihr Kind aktiv ein und werden als Experten für ihr familiäres Umfeld anerkannt.
  • Sie unterstützen die pädagogische Arbeit durch Offenheit, Kooperation und Zuverlässigkeit (wichtige Infos, Gefühlslage, Arztbesuche (Impfen), schlecht geschlafen etc. beim Bringen mitteilen)
  • Vereinbarungen, Absprachen und Regeln der Einrichtung werden respektiert und eingehalten (Uhrzeiten, Fristen, Sachen beschriften).

Rolle des pädagogischen Fachpersonals

  • Fachkräfte handeln professionell, reflektiert und nach aktuellen pädagogischen Standards.
  • Wir schaffen eine vertrauensvolle Atmosphäre, in der Eltern sich ernst genommen fühlen.
  • Wir informieren verständlich über pädagogische Ziele, Methoden und Entwicklungsprozesse.
  • Wir begegnen allen Familien vorurteilsfrei und sensibel.

Konfliktkultur

  • Konflikte werden als Chance zur Weiterentwicklung gesehen.
  • Gespräche finden in ruhigem Rahmen statt und orientieren sich an Fairness und gegenseitigem Verständnis. (z.B. Sorgen, Nöte, Ängste, Kritik). Nach einem geeigneten Zeitpunkt fragen und nicht vor den Kindern sprechen.
  • Lösungen werden gemeinsam erarbeitet und dokumentiert, wenn es sinnvoll ist.
  • Kritik wird konstruktiv, sachlich und lösungsorientiert geäußert. Kritik wirkt sich niemals auf den Umgang mit dem Kind aus. Kritik gerne persönlich an das Personal richten. Sonst über den Elternbeirat/Vorstand. Nicht in Whats App Gruppen etc.

Transparenz und Beteiligung

  • Eltern werden über wichtige Entscheidungen, Projekte und Veränderungen informiert.
  • Möglichkeiten zur Mitwirkung (z.?B. Elternbeirat, Feste, Projekte) werden offen kommuniziert.
  • Rückmeldungen und Anregungen der Eltern werden ernst genommen und in die Weiterentwicklung der Einrichtung einbezogen.

Abschluss

Dieser Verhaltenskodex soll eine vertrauensvolle, professionelle und wertschätzende Zusammenarbeit fördern. Er dient als Orientierung für den Alltag und als Grundlage für eine gelingende Erziehungspartnerschaft, in der Kinder sich sicher, gesehen und unterstützt fühlen.